Jupiter Asset Management hat mit seinem strategischen US-Partner NZS Capital das erste gemeinsame Portfolio aufgelegt. Der Jupiter NZS Global Equity Growth Unconstrained Fund SICAV ist ein globales Aktienportfolio, das sich auf Unternehmen konzentriert, die sich in einer komplexen, von Disruption geprägten Welt anpassen und weiterentwickeln können. Basierend auf der Wissenschaft komplexer adaptiver Systeme setzt die NZS-Anlagephilosophie auf anpassungsfähige Unternehmen, die nach Ansicht des Teams gut aufgestellt sind, um den immer schnelleren Wandel von einer analogen zu einer digitalen Weltwirtschaft erfolgreich zu meistern.

"Während derzeit vor allem der Technologiesektor die Innovation vorantreibt, wird die Welle der Disruption in den kommenden Jahren jeden Sektor der Wirtschaft erfassen – einschließlich des Industrie-, Konsumgüter-, Finanz-, Energie- und Gesundheitssektors", erwarten die beiden Fondsfirmen laut einer Pressemitteilung. Die Gewichtungen innerhalb des Portfolios werden daher im Laufe der Zeit immer wieder angepasst, um diese sich ändernde Dynamik auch widerzuspiegeln. Das Fondsmanagementteam ist der Ansicht, dass das Informationszeitalter ein noch nie dagewesenes Maß an Transparenz bietet und eine neue Denkweise über Wettbewerbsvorteile erfordert.

Der Fonds hält schlussendlich insgesamt 50-70 Aktien: Der Anteil der widerstandsfähigen Unternehmen soll demnach in der Regel zehn bis 20 Unternehmen umfassen mit einer Positionsgröße von jeweils mehr als 2,5 Prozent. Die Anzahl der Unternehmen mit einem hohen Grad an Optionalität beläuft sich indes auf 30 bis 50 Titel, die jeweils weniger als 1,5 Prozent des Gesamtportfolios ausmachen. Das Ergebnis ist dann eine zweigeteilte Portfoliostruktur mit einer großen Mehrheit an Unternehmen, die Resilienz und Optionalität vereinen, ergänzt durch eine diversifizierte Auswahl kleinerer Anlagen.

Brad Slingerlend, Co-Fondsmanager des Jupiter NZS Global Equity Growth Unconstrained Fund SICAV, erklärt dazu: „Vor dem Hintergrund, dass sich die Weltwirtschaft vom analogen zum digitalen Informationszeitalter wandelt, sind ganz andere Eigenschaften erforderlich, um am Markt erfolgreich zu sein. Wir sind überzeugt, dass es beim Übergang von der analogen zur digitalen Welt vor allem auf zwei Dinge ankommt: die Anpassungsfähigkeit angesichts einer ungewissen Zukunft und die Fähigkeit eines Unternehmens, mehr Wert zu schaffen als es selbst benötigt – was wir Nicht-Nullsumme nennen." (cf)