Viele Deutsche wagen sich trotz anhaltender Niedrigzinsen nicht an Aktien heran, sondern halten hartnäckig an praktisch zinslosen Sparprodukten fest. Unter Berücksichtigung der Inflation verliert Geld auf Sparbüchern und Girokonten aber inzwischen sogar an Wert. J.P. Morgan Asset Management hat nun eine Idee, wie man Anlagemuffeln die Börse schmackhaft machen könnte: indem man die Geldanlage mit der Möglichkeit verbindet, etwas Gutes zu tun. 

Der Fondsanbieter hat rund 2.000 Bundesbürger ab 18 Jahren dazu befragt, wie gut sie sich mit "grüner Geldanlage" auskennen. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Befragten weiß, dass es Investments gibt, mit denen man gezielt ökologische Unternehmen fördern oder "schmutzige" Branchen kategorisch ausschließen kann. Zugleich ist das Bedürfnis der Bundesbürger, ihr Geld langfristig wachsen zu lassen und gleichzeitig etwas Gutes damit zu tun, groß. Rund zwei Drittel der Befragten bekundete Interesse an nachhaltigen Geldanlagen, darunter 22 Prozent sogar sehr großes Interesse. 

"Unsere Kurzbefragung zeigt, dass das Interesse der Deutschen an nachhaltigen Investments sehr vielversprechend ist und vielleicht eine Möglichkeit bietet, sie für die Geldanlage zu begeistern", sagt Matthias Schulz, Managing Director bei J.P. Morgan AM.

Quelle: J.P. Morgan AM

Große Nachfrage nach grünen Fonds
Der Wunsch nach Rendite und das Bedürfnis nach einem guten Gewissen lassen sich zu einer "grünen Vorsorge" verknüpfen, ist man bei J.P. Morgan AM überzeugt. So zeigten die Befragten eine hohe Bereitschaft, in nachhaltige Fonds zu investieren. Rund jeder Zehnte investiert bereits in Fonds mit Öko- oder Ethik-Schwerpunkt, 40 Prozent würden einen Teil ihres Geldes in solche Produkte investieren. Weitere 20 Prozent würden mit ihrem Geld gern Gutes tun und suchen noch nach passenden Investments. Nur rund ein Drittel der Befragten will nach eigenen Angaben gar nicht in Nachhaltigkeitsfonds investieren. (fp)