Jobinterview: Mit diesen Sätzen verspielen Sie Ihre Chance
Fachwissen allein entscheidet selten über eine Einstellung. Manche vermeintlich harmlosen Aussagen wecken bei Personalverantwortlichen Zweifel an Vorbereitung, Motivation oder Teamfähigkeit.
Ein Vorstellungsgespräch ist kein Wissensquiz, bei dem ausschließlich richtige oder falsche Antworten zählen. Personalverantwortliche achten ebenso darauf, wie Bewerber über frühere Arbeitgeber sprechen, mit Wissenslücken umgehen und ihre Motivation erklären. Einzelne unbedachte Sätze können dabei einen stärkeren Eindruck hinterlassen als ein ansonsten überzeugender Lebenslauf.
Problematisch sind vor allem Aussagen, die mangelnde Vorbereitung, Selbstüberschätzung oder fehlendes Interesse erkennen lassen. Auch übertriebene Bescheidenheit kommt selten gut an. Niemand muss auf jede Frage sofort eine perfekte Antwort liefern. Gefragt sind vielmehr Selbstreflexion, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, eigene Erfahrungen konkret mit den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle zu verbinden.
Entscheidend ist häufig nicht nur, was ein Bewerber sagt, sondern wie er seine Aussage einordnet. Aus einem fehlenden Erfahrungswert kann ein überzeugender Hinweis auf Lernfähigkeit werden. Kritik am früheren Arbeitgeber lässt sich sachlich als Wunsch nach Veränderung formulieren.
In unserer Fotostrecke zeigen wir, welche zehn Aussagen im Jobinterview Zweifel wecken – und wie es besser geht. (mb)















