Mehr als 20 Jahre ist es her, dass Jim O'Neill sein BRIC-Konzept ersann. Brasilien, Russland, Indien und China, so prophezeite es der damalige Chefökonom von Goldman Sachs, könnten bis 2050 die wirtschaftliche Vorherrschaft in der gesamten Welt erringen. Heute wirkt das Konzept reichlich überholt, und das nicht erst, seitdem sich Russland mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine selbst aus dem globalen Handel geschossen hat.

Das BRIC-Konzept markiert rückblickend wohl den Höhepunkt des Emerging-Markets-Hypes. Seither schien es zwischenzeitlich zwar immer wieder so, dass kein Anleger, der eine ordentliche Rendite erzielen möchte, um Schwellenländerinvestments herumkommen würde. Die vergangenen Jahre zeigten aber, dass zumindest nichts verpasste, wer die Börsen der aufstrebenden Volkswirtschaften außen vor ließ. Auch in jüngster Vergangenheit war mit Emerging-Markets-Anlagen nicht wirklich viel zu holen.

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