Erneut hat Österreichs Aufsichtsbehörde FMA eine Warnmeldung herausgegeben. Dieses Mal betrifft sie den Online-Kredit-Anbieter Firla Credit Bank. "Die Firla Credit Bank spielt eine bedeutende Rolle bei Verbraucherkrediten, Immobilienkrediten und Finanzierung durch das Darlehen zwischen Einzelpersonen", behauptet das Unternehmen auf seiner Webseite.

Laut der heimischen Finanzaufsicht sei der Anbieter allerdings nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es sei der Firma daher der Abschluss von Geldkreditverträgen und die Gewährung von Gelddarlehen (Kreditgeschäft) gemäß Paragraf 1 Absatz 1 Z 3 BWG nicht gestattet..

Zahl dubioser Anbieter so hoch wie noch nie
Die FMA hat im aktuellen Jahr bereits 90 Warnmeldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten) und damit den Spitzenwert vom Vorjahr übertroffen. Damals hatten die heimischen Aufseher 62 Warnungen ausgegeben. Die Warnmeldungen vor dubiosen Anbietern hatten damit bereits 2018 das Spitzenjahr 2011, damals sprach die Behörde 51 Investorenwarnungen aus, übertroffen.

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)

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