Erneut hat Österreichs Aufsichtsbehörde FMA Warnmeldungen herausgegeben. Dieses Mal ist die Online-Seite "ASKoBID" betroffen. Das Unternehmen bietet auf seiner Webseite unter anderem den Handel mit CFDs, Rohstoffe und natürlich auch Kryptowährungen an und wirbt damit "die Heimat des Online-Handels und der Online-Investitionen zu sein." Ein Impressum oder eine Geschäftsadresse suchen potenzielle Anleger allerdings vergebens.

Laut der heimischen Finanzaufsicht sei die Firma auch gar nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es sei dem Anbieter daher der gewerbliche Handel auf eigene oder fremde Rechnung (§ 1 Abs 1 Z 7 BWG) nicht gestattet.

Zahl der Warnmeldungen so hoch wie noch nie
Die FMA hat im abgelaufenen Jahr mit 98 Warnungen so viele Investorenwarnungen ausgegeben wie noch nie zuvor und damit den Spitzenwert von 2018 übertroffen. Damals hatten die heimischen Aufseher 62 Warnungen ausgegeben. Im aktuellen Jahr 2020 hat die Aufsicht bislang 57 Meldungen herausgegeben (siehe Tabelle unten).

Die FMA kann gemäß den Rechtsvorschriften die Öffentlichkeit informieren, dass eine namentlich genannte natürliche oder juristische Person zur Vornahme bestimmter Finanzgeschäfte nicht berechtigt ist, sofern diese Person dazu Anlass gegeben hat und eine Information der Öffentlichkeit erforderlich und im Hinblick auf mögliche Nachteile des Betroffenen verhältnismäßig ist. (cf)

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