Die Zeiten, in denen man als Angestellter einer Bank oder Sparkasse einen sicheren und gutbezahlten Job hatte und deshalb beispielsweise von Vermietern mit Kusshand genommen wurde, sind lange vorbei. Niedrigzinsbedingte Ertragserosionen im Kreditbereich, preisaggressive Konkurrenten aus dem Fintech-, Online- und Direktbankenlager, aber bisweilen auch hauseigenes Missmanagement haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Beschäftigte den Arbeitsplatz gekostet – und ein Ende des Jobabbaus ist nicht in Sicht.

Wer hoffte, dass die geplatzte Fusion aus Deutscher und Commerzbank den branchenweiten Kahlschlag abbremst, dürfte bald eines Besseren belehrt werden. Dabei droht längst nicht nur Filialmitarbeitern, sondern auch Angehörigen im mittleren bis gehobenen Management die Kündigung.

Die Macher des Finanzjob-Portals "Efinancialcareers" haben sich bei Personalberatern und Karrierecoaches umgehört, was Betroffene tun können und wie man richtig regiert, wenn man auf die "Abschussliste" gerät. Unsere Bildergalerie oben fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. (ps)