Ende Juli haben die USA und Japan gemeinsam am Devisenmarkt eingegriffen und mit massiven Käufen den Yen gestützt. Vorausgegangen war ein drastischer Wertverlust der japanischen Währung: Fast 164 Yen mussten zeitweise für einen US-Dollar gezahlt werden, so schwach war der Yen seit rund 40 Jahren nicht mehr. Infolge der Interventionen wertete der Yen bis auf 155 Yen je Dollar auf, ein Teil davon ist aber inzwischen schon wieder verloren. Hinter der Hilfe aus Washington sehen Ökonomen handfeste Interessen der US-Regierung, die etwa ein Ansteckungsrisiko für ihre Staatsanleihen fürchtet – Japan ist der größte ausländische Halter von US-Treasuries.

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