Die DWS hat für das laufende Jahr drei große Themen identifiziert: Negativzinsen, nachhaltige Finanzprodukte und Immobilien. "Niedrige Zinsen und Nachhaltigkeit werden ein riesiger Katalysator sein für das Investmentgeschäft", sagte Thomas Rieger, Vertriebsleiter für Deutschland und Österreich bei der Investmentgesellschaft, auf dem 19. FONDS professionell KONGRESS in Mannheim. Die negativen Zinsen führten dazu, dass immer mehr Sparer Geld an den Kapitalmarkt umschichteten. So würden etwa Immobilienfonds inzwischen gern als Alternative zu Sparprodukten eingesetzt.

Investoren sollten überlegen, welche Aktienquote für sie tragbar ist, und einen zu ihrem Risikoprofil passenden Fonds wählen, riet Klaus Kaldemorgen beim DWS-Panel in Mannheim. Für Anleger, denen der Starmanager mit seinem DWS Concept Kaldemorgen zu aggressiv investiert, hat das Fondshaus den DWS Invest Conservative Opportunities aufgelegt. "Wir sind sicher, dass wir risikoaversen Kunden einen Mehrwert bieten können", sagte Fondsmanager Thomas Graby.

Dividendenstrategie geht auch in nachhaltig
Vorsichtigen Investoren legt der Vermögensverwalter weiterhin Dividendenfonds wie seinen Bestseller DWS Top Dividende ans Herz. Dessen Manager Thomas Schüssler wies allerdings darauf hin, dass man heute ohne Mut an den Kapitalmärkten nicht weiterkommt: "Ohne ein gewisses Risiko einzugehen, kann man gar keine Rendite mehr erzielen", sagte er.

Wegen des wachsenden Interesses an nachhaltigen Investments, bei gleichbleibend hoher Bedeutung von Ausschüttungen, hat die DWS vor zweieinhalb Jahren mit dem DWS Invest ESG Equity Income ein nachhaltiges Income-Produkt lanciert. Seit seiner Auflage hat der Fonds sich gut entwickelt, berichtete Manager Martin Berberich – besser sogar als der DWS Top Dividende. (fp)