Der große Österreich-Atlas: 30 Jahre Fondsmarkt im Zeitraffer
Finanzkrise, Eurokrise, Corona und Zinswende. Der österreichische Fondsmarkt musste in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche Rückschläge verkraften. FONDS professionell ONLINE wirft einen Blick auf die wichtigsten Zahlen, Wendepunkte und Entwicklungen.
Der österreichische Fondsmarkt hat sich in den vergangenen 30 Jahren grundlegend verändert. Aus einem Markt mit einem Fondsvolumen von 31,4 Milliarden Euro ist bis zur Jahresmitte 2026 ein Markt mit 250,8 Milliarden Euro geworden. Gleichzeitig vervierfachte sich die Zahl der verwalteten Fonds nahezu, während die Zahl der heimischen Kapitalanlagegesellschaften leicht zurückging.
Der Weg dorthin verlief allerdings keineswegs geradlinig. Die internationale Finanzkrise hinterließ die tiefsten Spuren: Zwischen dem Höchststand 2006 und dem Tiefpunkt 2008 schrumpfte das Fondsvolumen um knapp ein Viertel. Erst elf Jahre später wurde das damalige Rekordniveau nachhaltig übertroffen. Auch die Euro-Schuldenkrise, der Marktrückgang 2018 sowie Inflation und Zinswende führten zwischenzeitlich zu Rückschlägen.
FONDS professionell ONLINE hat die historischen Zahlen der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) unter die Lupe genommen und fasst im großen Österreich-Atlas die wichtigsten Entwicklungen seit 1996 in zehn Grafiken zusammen – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (cf)
Über die Auswertung
Grundlage der Analyse sind die historischen Marktstatistiken der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) für den Zeitraum 1996 bis zum ersten Halbjahr 2026. FONDS professionell ONLINE hat unter anderem Fondsvolumen, Fondsanzahl, Marktanteile der Kapitalanlagegesellschaften sowie Nettomittelbewegungen nach Fondskategorien ausgewertet und grafisch aufbereitet. Soweit nicht anders angegeben, beziehen sich die Zeitreihen auf Jahresendstände; für 2026 wurde der Halbjahresstand per 30. Juni herangezogen. Historische Gesellschaftsbezeichnungen wurden zur besseren zeitlichen Einordnung beibehalten.















