Der Markt der sogenannten Boutiquenfonds ist 2025 im Jahresvergleich gewachsen. Das Volumen der von den zumeist kleineren, unabhängigen Gesellschaften verwalteten Fonds kletterte im vergangenen Jahr um 7,4 Milliarden Euro auf 163 Milliarden Euro – trotz Mittelabflüssen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro.

Das geht aus der Marktanalyse des Frankfurter Beratungshauses Pro Boutiquenfonds (PBF) für das vierte und letzte Quartal 2025 hervor. Die Experten von PBF, die auch große Anbieter wie Flossbach von Storch, Acatis oder DJE Kapital zu den Fondsboutiquen zählen, führen die Mittelabflüsse auf Rückgaben bei Flossbach von Storch zurück: Dessen Flaggschifffonds im Mischfondssegment leide weiterhin unter erheblichen Mittelabflüssen.

Kleinere Anbieter mit kräftigen Zuflüssen
Dagegen haben andere Gesellschaften kräftig Geld von Anlegern eingesammelt, ebenso wie einige voriges Jahr lancierte Newcomer.

Auch bei der Gesamtanzahl der Boutiquenfonds zeigte sich eine Belebung: Diese erholte sich und nahm gegenüber dem Vorjahr netto um 14 Fonds zu. "Die steigende Zahl erfolgreicher Neuauflagen signalisiert, dass Fondsboutiquen trotz anspruchsvoller Marktbedingungen wieder verstärkt auf Produktinnovationen setzen und diese am Markt platzieren können", schreibt PBF in der Mitteilung.

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