Wie gewinnt man junge Menschen für den Kapitalmarkt? Welche Rolle spielt persönliche Beratung in Zeiten von Neobrokern und künstlicher Intelligenz? Und warum investieren Österreicher trotz hoher Sparguthaben noch immer zu wenig in Wertpapiere? Über diese und viele weitere Themen spricht Joachim Nareike in der neuen Folge seines Podcasts mit Daniela Uhlik-Kliemstein, Leiterin des Privatkundengeschäfts von Raiffeisen Capital Management Österreich.

Uhlik-Kliemstein erzählt, wie sie bereits als Jugendliche während eines Ferienjobs im Handelssaal einer Wiener Privatbank ihre Begeisterung für die Kapitalmärkte entdeckte und warum sie seit mehr als zwei Jahrzehnten den Vertrieb aktiv mitgestaltet. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen jedoch aktuelle Herausforderungen der Branche: die Konkurrenz durch ETFs und Neobroker, die Bedeutung aktiver Fonds, die Zukunft der persönlichen Beratung sowie die Frage, wie sich mehr Menschen für langfristige Vermögensbildung begeistern lassen.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die finanzielle Vorsorge. Sie erläutert, weshalb sie den Kapitalmarkt als unverzichtbaren Baustein der privaten Altersvorsorge betrachtet und warum Österreich beim Investieren noch erheblichen Nachholbedarf hat. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen. Gemeinsam mit Kolleginnen initiierte sie die Veranstaltungsreihe "Die fabelhafte Welt der Marie", mit der Frauen für Vermögensaufbau und Eigenvorsorge sensibilisiert werden sollen.

Außerdem spricht Uhlik-Kliemstein über Initiativen zur Finanzbildung an Schulen, den Nachwuchs in der Finanzbranche und darüber, weshalb sie persönliche Beratung trotz Digitalisierung und wachsender Regulierung weiterhin für unverzichtbar hält – jetzt reinhören!