Daniela Schwarzer: "Fühlte mich wie eine Ruferin in der Wüste"
Europa steht unter Druck – geopolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Im neuen FONDS professionell Podcast spricht Politikwissenschaftlerin Daniela Schwarzer darüber, warum Europa jetzt handlungsfähiger werden muss und weshalb sie trotz aller Krisen optimistisch bleibt.
Wie behauptet sich Europa in einer Welt zunehmender geopolitischer Spannungen? Welche Rolle spielen wirtschaftliche Stärke, gesellschaftlicher Zusammenhalt und politische Handlungsfähigkeit in Zeiten wachsender Unsicherheit? Darüber spricht Joachim Nareike in der neuen Folge des FONDS professionell Podcasts mit Daniela Schwarzer, Politikwissenschaftlerin und Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung.
Schwarzer erklärt, warum Europa aus ihrer Sicht vor einer Phase grundlegender Neuorientierung steht – und weshalb der "European Way of Life" künftig stärker verteidigt werden müsse. Dabei geht es um geopolitische Machtverschiebungen, Europas Abhängigkeiten von den USA und China sowie um die Frage, wie demokratische Gesellschaften in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben können.
Im Gespräch berichtet Schwarzer außerdem von ihrem ungewöhnlichen Karriereweg – von der "Financial Times Deutschland" über internationale Think Tanks bis in den Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Sie erklärt, welche Rolle der sogenannte "dritte Sektor" zwischen Staat und Wirtschaft spielt und warum Stiftungen und Think Tanks heute wichtiger seien denn je.
Trotz vieler Risiken sieht Schwarzer auch positive Entwicklungen: Europa beginne zunehmend zu erkennen, welche eigenen Stärken geschützt und ausgebaut werden müssten. Gerade daraus schöpfe sie Optimismus für die kommenden Jahre – jetzt reinhören!















