Vor mittlerweile fünf Jahren sorgte die Nachricht, dass der österreichische ­Direktbankpionier Ernst Huber – er lenkte über ein Jahrzehnt die Geschicke des größten österreichischen Direktbrokers direktanlage.at – einen neuen Onlinebroker am Markt etablieren will, für Aufsehen in der Branche. Unter dem Dach des Bankhauses Schelhammer & Schattera wurde schließlich mit der Dadat eine neue Depotbank und Abwicklungsplattform geschaffen. Mittlerweile ist Huber nach der Fusion von Capital Bank und Bankhaus Schelhammer & Schattera zu Schelhammer ­Capital als IT-Vorstand für Dadat und "die Plattform" zuständig. Zusätzlich sitzt er im Vorstand der Hypo-Bank Burgenland.

Mit der Entwicklung der Dadat zeigt sich Huber im Gespräch jedenfalls zufrieden, mittlerweile betreut man knapp 40.000 Kunden und das administrierte Depotvolumen geht in die Richtung von zwei Milliarden Euro. Alleine im vergangenen Jahr konnten über eine halbe Million Transaktionen abgewickelt werden. Welche Wachstumschancen er noch sieht und wie er seine Tätigkeiten unter einen Hut bringt, erklärt der Salzburger im Gespräch. (gp)


In der Bilderstrecke oben haben wir zentrale Aussagen aus dem Interview mit Ernst Huber zusammengetragen. Das vollständige Gespräch finden Leser in Ausgabe 3/2022 von FONDS professionell oder nach Anmeldung im E-Magazin.