Der Fachverband der Versicherungsmakler hat sich angesehen, was die neuen Corona-Lockerungen, die ab 10. Juni gelten, für die Kundenberatung bedeuten: Neu ist, dass die 20 m²-Regel fällt; es ist nun wieder ein Kunde je zehn m² im Geschäftslokal erlaubt, heißt es beim Fachverband. Auch der Mindestabstand zwischen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, wird demnach von zwei auf einen Meter verkürzt.

Weiterhin gilt aber, dass Kunden in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske müssen. Auch gilt, dass Mitarbeiter im Büro grundsätzlich zumindest einen eng anliegenden Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Es sei denn, ein Kontakt mit den Kollegen ist ausgeschlossen (Einzelbüro) oder es sind technische Schutzvorrichtungen (Trennwände) vorhanden.

Bei Kundenkontakt: FFP2-Maske oder "3 G" erfüllen
Mitarbeiter mit unmittelbarem Kundenkontakt müssen darüber hinaus entweder eine FFP2-Maske tragen, oder eines der 3 "G" erfüllen. Die Testung gilt dabei laut Verordnungstext sieben Tage – egal ob es sich um einen Selbsttest (normalerweise 24 Stunden gültig), einen Teststraßenantigentest (48 Stunden) oder einen PCR-Test (72 Stunden) handelt (§ 10 Abs. 4).

Nach wie vor verlangt die Verordnung, dass Homeoffice der Vorzug gegeben wird: die berufliche Tätigkeit sollte "vorzugsweise" außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen, heißt es.

Weitere Lockerungen möglich
Der Fachverband verweist darauf, dass weitere Lockerungen für 1. Juli in Aussicht gestellt, werden. Unter anderem sind das der Entfall der Maskenpflicht für Geimpfte, Getestete, Genesene so wie der Entfall des Mindestabstands und der Kapazitätsbeschränkungen. Letzteres wäre wohl auch für Finanzberater mit kleineren Geschäftslokalen eine deutliche Erleichterung. (eml)


Links: Die Covid-19-Öffnungsverordnung im Rechtsinformationssystem
5. Novelle zur Öffnungsverordnung.