Was plant die Unicredit? Vier Szenarien für die Commerzbank-Zukunft
Die Unicredit steht nach dem Übernahmeangebot kurz davor, knapp die Hälfte der Stimmrechte bei der Commerzbank zu kontrollieren. Welche Optionen Unicredit-Vorstandschef Andrea Orcel nun offenstehen – und welche Hürden dabei bestehen könnten.
Andrea Orcels zweijähriges Ringen um die Übernahme der Commerzbank bringt die Unicredit nahe an eine Mehrheit am deutschen Rivalen. Dem Vorstandschef der italienischen Bank stehen mehrere Optionen offen, auch wenn die Frankfurter – ebenso wie die deutsche Regierung – bislang keine Anzeichen zeigen, sich geschlagen zu geben.
Die Unicredit wird nach dem Ende des Übernahmeangebots voraussichtlich fast 48 Prozent der Aktien der Commerzbank kontrollieren. Unter Berücksichtigung der eigenen stimmrechtslosen Aktien des deutschen Instituts erklärte die italienische Bank, sie werde 49,65 Prozent der Stimmen halten, sobald sie die physische Kontrolle über die angedienten Aktien übernimmt. Dies könnte mehrere Monate dauern.
Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" hat einige hypothetische Szenarien – teils möglicherweise miteinander verknüpft –, wie sich die Pattsituation entwickeln könnte. Sie basieren auf Gesprächen mit Investoren und Marktteilnehmern, die anonym bleiben wollten (Unicredit und Commerzbank lehnten eine Stellungnahme ab) – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke. (mb/Bloomberg)















