In den Bärenmärkten von 2008 und 2011 konnte einem Anleger im Grunde kaum etwas Besseres passieren, als in einem Fonds wie dem Carmignac Patrimoine investiert zu sein. Für die vergangenen fünf Jahre lässt sich das leider nicht mehr sagen. Die Performance des auf absoluten Ertrag ausgerichteten Fonds war im Vergleich mit Benchmark und Peergroup mehr als enttäuschend, nicht nur aufgrund der schwachen Ergebnisse im Aktienbereich, sondern auch aufgrund von Währungswetten und anderen, im Wesentlichen durch eine verfehlte Makro-Analyse getriebenen Positionen.

Kaum anders ist es Anlegern im global anlegenden Aktienfonds Investissement aus dem gleichen Haus ergangen. Auch hier blieben die Anlageergebnisse hinter Vergleichsindex wie auch Mitbewerb deutlich zurück. Dass man mit schlechten Fondsergebnissen keinen Blumentopf gewinnen kann, ist natürlich auch den Investmentspezialisten um Altmeister Edouard Carmignac nicht verborgen geblieben.

Abhilfe schaffen soll eine Neustrukturierung der Verantwortlichkeiten im Fondsmanagement. In diesem Zuge wurde im September David Older zum Co-Fondsmanager des Patrimoine ernannt, die Geschicke des Carmignac Investissement lenkt Older seither alleinverantwortlich. Grund genug, den Aktienspezialisten, der bereits seit dreieinhalb Jahren in den Diensten der Franzosen steht, in seinem Büro in der Londoner Niederlassung von Carmignac zu einem gemeinsamen Analysegespräch mit Jake Moeller, Head of Lipper UK and Ireland Research, aufzusuchen. (hh)


Das vollständige Interview mit David Older finden Sie in der aktuellen Heftausgabe 4/2018 von FONDS professionell, die Ende November erschienen ist. Angemeldete KLUB-Mitglieder können das Portait auch ab Seite 56 im E-Magazin lesen.