Private-Banking-Kunden der Volksbank Wien können ihr Vermögen künftig an die Bank zur Verwaltung delegieren. Die Wiener bieten dabei die Vermögensverwaltung der Vorarlberger Sektor-Kollegen an. Das geht aus einer Aussendung hervor. Man arbeite "eng mit der Volksbank Vorarlberg zusammen", heißt es. Es handelt sich um ein "nachhaltiges" Angebot, das ökologische und soziale Faktoren berücksichtigt.

"Anleger werden regional beraten, ihr Vermögen wird von den Experten der Volksbank Vorarlberg verwaltet", erklären die Verantwortlichen der Volksbank Wien. Die Mindestanlagesumme für eine Vermögensverwaltung liegt demnach bei 100.000 Euro. Den Angaben zufolge stehen drei klassische Verwaltungsstrategien (Income, Balanced und Growth) sowie zwei Aktienmandate auf Einzeltitelbasis zur Auswahl. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit, dass Kunden mit Individualmandat ihr Vermögen nach selbst festgelegten Rahmenbedingungen verwalten lassen.

Die Volksbank Wien ist das Zentralinstitut des österreichischen Volksbankensektors. Pläne, die Vermögensverwaltung aus Vorarlberg zu implementieren, gibt es schon seit Jahren. Angedacht war einst, dass der Service im Jahr 2020 auch in der Bundeshauptstadt ausgerollt wird (FONDS professionell 4/2019). Nach Marketingunterlagen ist das eigenständige Vorarlberger Institut "die einzige Volksbank im Verbund mit hauseigener Vermögensverwaltung". Andere Volksbanken, die eine Vermögensverwaltung anbieten, hätten diese stets an die Vorarlberger ausgelagert. (eml)