Die Bonuszahlungen an der Wall Street werden im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 15 bis 20 Prozent sinken, schreibt die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf einen Bericht des Vergütungsberaters Johnson Associates. Zudem müssten die Mitarbeiter der Wall-Street-Banken mit massiven Stellenstreichungen rechnen.

Johnson Associates hatte im Mai sogar einen Rückgang von bis zu 30 Prozent bei den Bonuszahlungen vorhergesagt. Die zusätzlichen Gratifikationen dürften in diesem Jahr besonders streng geprüft werden. Zum einen dürften sie das Abschneiden der Banken in der Coronakrise sowie die "Black Lives Matter"-Bewegung berücksichtigen – und zum anderen die Kluft zwischen den Gehältern der Manager und der Angestellten. (mb)