Die italienische Unicredit, Mutter der Bank Austria, hat damit begonnen, potenzielle Interessenten für ihr österreichisches Kreditkartengeschäft anzusprechen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf unterrichtete Kreise beruft.

Die HSBC Holdings, die mit der Gesellschaft beim Verkauf der Wiener Card Complete Service Bank AG zusammenarbeitet, verschicke an mögliche Käufer Informationen über das Geschäft. Das hätten mit der Angelegenheit vertraute Personen bericht. Das Kreditinstitut könnte die Blicke von Zahlungsabwicklungsgesellschaften wie Nets aus Kopenhagen auf sich ziehen, sagte eine der Personen.

Unicredit Bank Austria hält 50,1 Prozent an Card Complete. Raiffeisen Bank International  besitzt 25 Prozent und AVZ, die Holdinggesellschaft eines in Wien angesiedelten Trusts, der historisch mit Bank Austria verbunden ist, hält 24,9 Prozent. Es ist unklar, ob Unicredit Bank Austria der einzige Verkäufer sein wird.

Vertreter der Bank Austria, von Raiffeisen und HSBC lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab. AVZ hat auf Anrufe mit der Bitte um Stellungnahme nicht unmittelbar reagiert. (eml)