Die Schweizer Union Bancaire Privée (UBP) wird die Banque Carnegie Luxembourg S.A. (BCL) übernehmen. Die UBP hat sich laut einer Pressemitteilung mit der Carnegie Investment Bank AB, der schwedischen Mutter der BCL, auf einen Verkauf von deren Tochter geeinigt. Dieser soll im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen. Die Zustimmung der Aufsichtsbehörden steht noch aus. 

"Die BCL ist eine gut etablierte Privatbank mit einem herausragenden Leistungsausweis“, erklärt Guy de Picciotto, Vorstandschef der UBP den Schritt. Der Zugang zum EU-Markt sei heutzutage zentral. "Wir freuen uns daher sehr über diese Akquisition, die unseren Willen zur Festigung unserer Präsenz in Luxemburg über unser europäisches Standbein widerspiegelt", sagt de Picciotto. Außerdem sei die Akquisition eine Ergänzung in geografischer wie kultureller Hinsicht und bringe der UBP weitreichende Kompetenzen für die skandinavischen Märkte, die für die Bank sehr wichtig seien. 

Das die UBP
Die seit 1976 in Luxemburg vertretene BCL ist eine Tochtergesellschaft von Carnegie Investment Bank und bietet Kunden in nordischen Ländern internationale Dienstleistungen im Private Banking an. Die UBP selbst ist seit 2002 in Luxemburg etabliert, wo sie über ihre Tochtergesellschaften Union Bancaire Privée (Europe) S.A., in der Vermögensverwaltung, sowie UBP Asset Management (Europe) S.A. tätig ist. (jb)