Das Berliner Team des US-Fintech Broadridge Financial Solutions hat im Rahmen ihrer unabhängigen Studie "Fund Brand 50" zum achten Mal die relative Markenattraktivität von Europas Asset Managern erhoben. Die Studie basiert auf Interviews mit fast 900 der bedeutendsten europäischen Fondsselektoren in zehn Schlüsselmärkten. Diese Selektoren machen rund drei Billionen Euro (rund 80 %) des Vermögens Dritter aus.

Die Fondsauswahlstellen wurden gebeten, ihre drei besten Kooperationspartner anhand von zehn Markentreibern zu benennen – darunter eine ansprechende Anlagestrategie, kundenorientiertes Denken, Innovation und Solidität. Mittels statistischer Analyse werden die Antworten auf diese und andere Präferenzfragen in einen "Total Brand Score" umgewandelt, in dem die Gruppen bewertet werden.

Es kommt nicht auf die Größe an
Die aktuelle Studie zeigt, dass Größe keine Rolle spielt, wenn es darum geht, die Glaubwürdigkeit einer Marke aufzubauen. Die Marken, die die größten Gewinne erzielten, hatten unterschiedliche Hintergründe, Produktskalen sowie Investmentkenntnisse und bewiesen alle eine hohe Überzeugungskraft, um die einflussreichsten Fondskäufer der Branche zu gewinnen. Die Asset-Management-Giganten Blackrock, J.P. Morgan AM und Fidelity konnten dabei ihre Führungspositionen behaupten. (mb)

  1. Blackrock (–)
  2. J.P. Morgan Asset Management (–)
  3. Fidelity (–)
  4. Pictet Asset Management (–)
  5. M&G Investments (+1)
  6. Schroders (-1)
  7. Robeco (+2)
  8. DWS (-1)
  9. Invesco (-1)
  10. Amundi (+2)