Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant und hält zunehmend Einzug in den Arbeitsalltag großer Unternehmen. Gerade Banken und Versicherungen investieren Milliarden in neue Anwendungen – von der Dokumentenanalyse über den Kundenservice bis zum Risikomanagement. Trotzdem bleiben die erhofften Effizienzgewinne vielerorts hinter den Erwartungen zurück.

Der Grund liegt laut einer internationalen Studie von Publicis Sapient meist nicht in der Technologie selbst. Vielmehr stoßen Unternehmen auf organisatorische Grenzen: veraltete IT-Systeme, Datensilos, komplexe Entscheidungswege und mangelnde Abstimmung zwischen den Fachbereichen bremsen den produktiven Einsatz der KI aus. Für den "Global Enterprise AI Readiness Report" wurden weltweit 1.550 Führungskräfte befragt, die für KI-Strategien in Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern verantwortlich sind. Das Ergebnis: Wer das volle Potenzial von KI ausschöpfen will, muss nicht nur neue Software einführen, sondern häufig auch seine Organisation grundlegend verändern.

Die wichtigsten Gründe, warum viele KI-Projekte trotz moderner Technologie hinter den Erwartungen zurückbleiben, zeigt unsere Fotostrecke. (mb)