Der Finanz Marketing Verband (FMVÖ) hat gemeinsam mit Google die Omnichannel-Readiness-Index (ORI) der heimischen Banken untersuchen lassen. Damit ist gemeint, wie gut die Institute die Mischung aus Online-Services und persönlichem Beraterkontakt hinbekommen.

Im Gesamt-Ranking konnte sich die Sparkasse Tirol (74 Prozent) vor der Steiermärkischen Bank und Sparkasse (72 Prozent) und der Sparkasse Oberösterreich (72 Prozent) durchsetzen. Diese drei Institute führen ebenso die Kategorie "Flexible Kontaktmöglichkeiten" an. Und zwar vor der Hypo Tirol und der Bank für Kärnten und Steiermark (BKS).

Die Sparkasse Tirol konnte mit einem Wert von 94 Prozent ebenfalls in der Kategorie "Wegweiser in die Filiale & Cross-Channel Services" punkten. Knapp dahinter folgten die ex aequo die Steiermärkische Bank und Sparkasse, die Sparkasse Oberösterreich und die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien. Unmerklich dahinter liegt die Volksbank.

Information erreicht eher weniger hohe Werte
Was das Kriterium "Information und Transparenz" betrifft, waren die erzielten Punkte durchgängig weniger hoch. Der Anadi Bank reichten 73 Prozent, um mit großem Abstand auf dem Siegerplatz zu landen, vor der Oberbank (60 Prozent) und der Erste Bank (59 Prozent).

Beim "Kreditrechner" dürfte es auch noch Aufholbedarf geben. Es setzte sich die Hypo Niederösterreich & Wien (55 Prozent) vor der Anadi Bank (51 Prozent) und der Hypo Tirol (42 Prozent) durch. In der Kategorie "Nutzerfreundlichkeit" lieferten sich die BTV (95 Prozent) und die Anadi Bank (94 Prozent) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, gefolgt von Raiffeisenlandesbank Steiermark und Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien mit 77 Prozent.

Für die Studie hat das Marktforschungsunternehmen Mindtake die Online-Auftritte 21 österreichischer Banken in fünf Kategorien untersucht. Darüber hinaus wurden im vergangenen September 1.007 Bankkunden mittels Computer Assisted Web Interviews zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. (eml)