So performen die größten deutschen Asset Manager auf Social Media
Linkedin und Instagram gewinnen für Asset Manager weiter an Bedeutung. Eine aktuelle Analyse zeigt zudem: Vorstandschefs erzielen auf Linkedin oft deutlich mehr Reichweite und Interaktion als die Unternehmensprofile selbst.
Die großen deutschen Asset Manager investieren weiterhin in ihre Präsenz in sozialen Netzwerken. Während Linkedin und Instagram weiter wachsen, stagnieren Facebook und X weitgehend. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Frankfurter Innovations- und Beratungsagentur Digital8, die die Social-Media-Aktivitäten der 15 größten deutschen Asset Manager nach verwaltetem Vermögen untersucht hat.
Auf Tiktok ist mit der Deka inzwischen erstmals ein großer deutscher Asset Manager aktiv. Bei den internationalen Wettbewerbern gewinnt die Plattform bereits deutlich an Bedeutung. Die vier größten internationalen Vermögensverwalter sind dort inzwischen vertreten.
Linkedin und Instagram bleiben sowohl in Deutschland als auch international die wichtigsten Kanäle. Linkedin dient dabei der Ansprache einer breiten Gruppe von Stakeholdern, darunter Mitarbeitende, Kunden, Talente und politische Entscheidungsträger. Instagram wird vor allem für Employer Branding und die Ansprache von Endkunden genutzt.
Vorstände erzielen mehr Aufmerksamkeit als Unternehmensprofile
Der Analyse zufolge bleiben persönliche Accounts der stärkste Hebel in den sozialen Medien. Vorstände und Führungskräfte erzielen auf Linkedin deutlich mehr Interaktion und Vertrauen als klassische Unternehmensprofile. 80 Prozent der erfassten Vorstände der größten deutschen Asset Manager verfügen inzwischen über ein Linkedin-Profil. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Die Top-Ten-Vorstände der deutschen Asset Manager nach Followern
Quelle: Digital8
Mit mehr als 60.000 Followern bleibt DWS-Chef Stefan Hoops die klare Nummer eins unter den Vorstandsvorsitzenden. Die größten Follower-Zuwächse verzeichnete der neue Union-Investment-CEO André Haagmann mit einem Plus von 69 Prozent.
Aktivierung wichtiger als Reichweite
Die Analyse zeigt zudem, dass die Zahl der Follower allein nicht über den Erfolg entscheidet. Im Team-Ranking liegt die DWS bei den kumulierten Followerzahlen vorn. Union Investment erzielt jedoch insgesamt mehr Likes. Das Fazit der Studie: Aktivierung schlägt Follower.
Welche zehn deutschen Asset Manager in den sozialen Medien besonders erfolgreich sind – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke. (mb)















