Die 1986 gegründete französische Investmentgesellschaft Rouvier Associés blickt zwar auf eine vergleichsweise lange Historie zurück, ist bisher aber nur einem kleinen Vermittlerkreis in Deutschland bekannt  obwohl die Franzosen mit dem Rouvier Patrimoine und dem Rouvier Valeurs zwei durchaus ertragsstarke Mischfonds im Sortiment haben, die bereits im Jahr 1991 aufgelegt wurden. Wir haben in Paris mit Jean-Baptiste Chaumet und Michel Legros gesprochen, die beide zum Führungsstab des Unternehmens gehören.

Die Franzosen pflegen eine sehr eigene Management- und Entscheidungskultur, die Chaumet und Legros als eine "von Kollegialität geprägte Struktur" bezeichnen und im gleichen Atemzug betonen, dass dies kein plattes Marketingsprech, sondern gelebte Realität sei. Keine bedeutende Entscheidung werde von einer Einzelperson getroffen, es müsse immer eine zweite, am besten sogar eine dritte Meinung eingeholt werden. Entscheidungen von besonderer Tragweite werden sogar nur im Kreis der assoziierten Partner, in bestimmten Fällen sogar unter Einbeziehung aller Mitarbeiter getroffen.

Was eine hierzulande relativ unbekannte Gesellschaft wie Rouvier Associés sonst noch von anderen Anbietern unterscheidet, erklären Chaumet und Legros im ausführlichen Interview ab Seite 80 in der aktuellen Heftausgabe 01/2019 von FONDS professionell oder für angemeldete KLUB-Mitglieder hier im E-Magazin. Einige wesentliche Aussagen aus unserem Hintergrundgespräch finden Sie in unserer Fotostrecke oben. (hh)