Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) berichtet dieser Tage von einem regelrechten Boom im Bereich des Fondsgeschäfts. Offensichtlich konnte das Investmentfondsgeschäft nicht nur vom niedrigen Zinsumfeld, sondern auch vom Corona-geprägten Marktumfeld profitieren. Schließlich zeigten sich die Finanzmärkte erstaunlich robust und konnten die Kurseinbrüche vom März wieder ausgleichen.

Die hohen Fondsabsatzzahlen aus dem Vorjahr konnten bei der RLB OÖ dadurch bis dato sogar nochmals gesteigert werden. Im Gesamtjahr 2019 betrug der Absatz bei der Tochtergesellschaft Kepler Fonds 684 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn liegt der Neuabsatz nun bereits bei 690 Millionen Euro. Insgesamt sind bei der RLB OÖ aktuell rund 11,7 Milliarden Euro in Wertpapieren veranlagt, davon alleine 4,4 Milliarden Euro in Kepler-Fonds. 

"Kunden sind breiter und langfristiger investiert als früher und haben Vertrauen in unsere Produktwelt und Beratungskompetenz", erklärt RLB-OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller. "Angesichts des zwischenzeitlichen Lockdowns, der auch für das gesamte Wertpapiergeschäft eine Herausforderung darstellte, sind die Absatzzahlen bei Fonds hervorragend."

520 Abschlüsse bei digitaler Vermögensverwaltung
Seit dem Frühjahr 2020 hat die RLB OÖ mit "WILL" auch eine digitale Vermögensverwaltung am Markt. Ab einer Summe von 10.000 Euro können Anleger online investieren. Auf Basis der persönlichen Präferenz und Risikotoleranz stehen vier Anlagestrategien, die von der Kepler gemanagt werden, zur Auswahl. Neben aktiv gemanagten Kepler-Fonds werden auch ETFs berücksichtigt.

"Mit 520 Abschlüssen und einem investierten Kundenvolumen von acht Millionen Euro kam unsere neue digitale Vermögensverwaltung sehr gut aus den Startlöchern", freut sich Michaela Keplinger-Mitterlehner, stellvertretende Generaldirektorin der RLB OÖ, über die Akzeptanz des neuen Online-Produkts bei den Kunden. (gp)