Trotz der weiter anhaltenden Niedrigzinsphase haben die Oberösterreicher auch im Corona-Jahr gespart, dies geht aus aktuellen Zahlen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich hervor. So berichtet das Institut, dass allein innerhalb des vergangenen Jahres das Sparvolumen um rund 500 Millionen Euro zugelegt hat. "Damit haben wir jetzt erstmals beim Sparvolumen die 15 Milliarden Euro-Marke überschritten", sagt Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. 

Deutlicher Zuwachs beim Online-Sparen 
"Große Zuwächse von mehr als zehn Prozent verzeichnen wir vor allem beim Online-Sparen, das schon seit Längerem immer beliebter wird", so Schaller. Das sei übrigens nicht nur bei den jüngeren Kunden zu beobachten: "Auch die ältere Generation hat das Online-Sparen mittlerweile für sich entdeckt." Genauso klar sei der Trend bei den Bindungsfristen. „Hier sind täglich fällige Sparformen gefragt. Und wenn überhaupt, gehen Kunden eine maximale Bindung von zwölf Monaten ein", so Schaller. (gp)