Revolut befindet sich in einer frühen Phase des Aufbaus eines Teams für private Märkte. Die in London ansässige Neobank will ihr Wealth-Angebot ausbauen und sucht dafür Junior Investment Banker, Asset Manager oder Berater aus dem Bereich Private Capital, um künftig Investments in Private-Market-Fonds für Kunden zu entwickeln. Die Jobbeschreibung umfasst auch den Aufbau von Beziehungen zu Fondsmanagern "im gesamten Private-Capital-Ökosystem". Revolut lehnte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg" eine Stellungnahme ab.

Private Markets wachsen rasant – und werden riskanter
Der geplante Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund eines rasant wachsenden Marktes. Einige der weltweit größten Börsen arbeiten daran, neue Futures und Optionen auf das schnell wachsende Universum privat gehaltener Vermögenswerte im Volumen von rund 16 Billionen US-Dollar zu schaffen.

Gleichzeitig warnen Branchenakteure vor einer zunehmenden "Überhitzung" und steigenden Risiken in bestimmten Segmenten der privaten Märkte – getrieben durch hohe Bewertungen, geringe Regulierung und makroökonomische Belastungsfaktoren.

Revolut, das nahezu 70 Millionen Nutzer zählt, bietet bislang den Handel mit US- und europäischen Aktien über seine App an. Seit der Erteilung der britischen Handelslizenz im November 2024 sind auch britische Blue Chips im Angebot. (mb/Bloomberg)