Die OVB kann auf ein erfreuliches erstes Halbjahr 2019 zurückblicken. Der Gesamtumsatz des europaweit tätigen Finanzvertriebs erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,2 Prozent auf 127,1 Millionen Euro. Auch die Zahl der Kunden und Vermittler stieg, wenngleich nicht in allen regionalen Märkten, wie das Unternehmen mit Sitz in Köln meldet. Daher entwickelte sich auch das Konzernergebnis positiv: Es stieg um 24 Prozent auf 4,7 Millionen Euro.

Zum Umsatzplus trugen alle drei Kernregionen der OVB bei, und damit auch Deutschland. Hier gingen die Erträge um 4,0 Prozent auf 30,1 Millionen nach oben – trotz weniger Kunden und Berater. Die Gruppe der Vermittler schrumpfte um 1,5 Prozent auf 1.293, die der Kunden um 0,8 Prozent auf 614.423.

Mehr Berater und Kunden in den europäischen Märkten
Anders in Süd- und Westeuropa sowie der Mitte und dem Osten Europas. In Spanien und den angrenzenden Ländern verzeichnete die OVB einen Umsatzsprung von 31 Prozent auf 38 Millionen Euro. In Mittel- und Osteuropa legten die Erträge um 2,9 Prozent auf 59 Millionen Euro zu – jeweils bedingt durch mehr Berater und neue Kunden. Im Westen und Süden Europa betreut die OVB nun mit 837 Vermittlern (+24%) mehr als 600.000 Kunden (+30,4%). In Osteuropa sind 2.824 Berater (+2,3%) für mehr als 2,4 Millionen Kunden (+5,6%) zuständig.

"Die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahrs belegt zudem, dass die ersten  Maßnahmen unserer auf Wachstum ausgerichteten Strategie bereits greifen. Wir sind auf einem guten Weg", sagt Mario Freis, Vorstandschef der OVB Holding. "Auf Grundlage der zum ersten Halbjahr 2019 erreichten Ergebnisse sind wir zuversichtlich, für das Gesamtjahr 2019 einen deutlichen Umsatzanstieg und das angestrebte Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 13,5  bis 14,0 Millionen Euro zu erreichen", ergänzt Finanzvorstand Oskar Heitz. (jb)