Licht und Schatten in den ersten drei Quartalen 2018 für den Finanzvertrieb OVB: Der europaweit tätige Konzern konnte nach eigenen Angaben Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 169,1 Millionen Euro erwirtschaften. Das entspreche einem leichten Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Zugleich ist die Zahl der Kunden um mehr als 100.000 auf 3,44  Millionen gestiegen, während das Konzernergebnis um über 28 Prozent auf 5,5 Millionen Euro zurückgegangen ist.

"OVB konnte nach neun Monaten beim Umsatz insgesamt zulegen. Angesichts dieser positiven Geschäftsentwicklung heben wir die Umsatzprognose an und gehen nun für das Gesamtjahr 2018 von einem leichten Umsatzanstieg aus", erklärt Mario Freis, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding. Den Ergebniseinbruch begründet die Gesellschaft mit der Umsetzung strategischer Maßnahmen und der Erfüllung erhöhter regulatorischer Anforderungen. 

Im Heimatmarkt Deutschland konnte der Finanzvertrieb seine Umsätze nur leicht steigern: Die Provisionen betrugen 43,1 Millionen Euro – 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im stärksten Segment Mittel- und Osteuropa nahmen die Erträge aus Vermittlungen um 3,7 Prozent zu, weil sich nahezu alle Ländermärkte deutlich positiv entwickelten. In Süd- und Westeuropa dagegen blieben die Umsätze laut Pressemitteilung nach starkem Wachstum in den Vorjahren geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. (jb)