Der Finanzvertrieb OVB hat das erste Halbjahr 2020 erfolgreich beendet – trotz Corona. Die europaweit tätige Gesellschaft konnte nach eigenen Angaben auch im zweiten Quartal "das gute Umsatzniveau" aus dem Vorjahreszeitraum erreichen. Im ersten Quartal liefen die Geschäfte bereits erfolgreich, so dass das Unternehmen im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzplus von 2,9 Prozent auf 130,7 Millionen Euro verzeichnete. Die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittler stieg im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 5.072. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um 30,6 Prozent auf 7,5 Millionen Euro zu.

Im deutschen Heimatmarkt erwirtschaftete die OVB Provisionserlöse in Höhe von 30,4 Millionen Euro (+0,9%). Die Zahl der Berater sank dagegen um 5,3 Prozent auf zuletzt 1.224, die Zahl der Kunden um 0,5 Prozent auf 611.524. In Mittel- und Osteuropa, einschließlich Österreich, konnten die Vermittler die Erträge um 5,4 Prozent auf 62,2 Millionen Euro steigern. Die Zahl der Kunden sprang im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 um 8,4 Prozent auf 2,66 Millionen. Süd- und Westeuropa trug 38,2 Millionen Euro zu den Erlösen bei (+0,4%). Bemerkenswert: 884 Vermittler (+5,6%) betreuten in diesen Ländern zuletzt knapp 634.000 Kunden (+4,5%).

Verhaltene Erwartungen
"Wir werten es als großen Erfolg, dass sich unsere Finanzvermittler sehr schnell den veränderten Rahmenbedingungen angepasst haben und mit hoher Aktivität ihrer Verantwortung gegenüber unseren Kunden nachgekommen sind", kommentiert Mario Freis, Vorstandschef der OVB Holding, die Geschäftszahlen. Wegen der weiterhin anhaltenden Unsicherheiten bleibt der Vertrieb hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung verhalten. Freis und seine Vorstandskollegen gehen für 2020 von leicht sinkenden Erträgen und einem operativen Ergebnis zwischen 12,5 und 13,0 Millionen Euro aus. (jb)