Der globale Mittelzufluss in börsengehandelte Indexfonds (ETFs) hat sich laut dem Analysehaus ETFGI im ­ers­ten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr beinahe halbiert. Demnach konnten die Anbieter passiver Produkte weltweit in diesem Zeitraum nur rund 223 Milliarden US-Dollar einsammeln. Das ist der tiefste Wert seit dem Jahr 2014.

Dass diese Entwicklung auch in Österreich ihren Niederschlag findet, bestätigt die jüngste Dachfonds-Studie von FONDS professionell. Sie zeigt, dass das ­Volumen der ETFs gegenüber dem zweiten Halbjahr 2017 um 0,86 Prozent auf 6,29 Milliarden Euro sank. Wir wollten daher von heimischen Dachfondslenkern wissen, ob sie derzeit eher "aktive" oder doch "passive" Produkte bevorzugen (siehe Klickstrecke oben). Und auch hier zeigt die Umfrage, dass nur einer der befragten Asset Manager die ETF-Quote kürzlich erhöht hat.

Zwar geben die Befragten durchaus an, dass sie die Vorteile von ETFs in effizienten Märkte zu schätzen wissen, in weniger effizienten Marktsegmenten werden allerdings aktiv gemanagte Fonds weiterhin bevorzugt. Denn hier sehen die Manager derzeit die ­interessanteren Möglichkeiten. (gp)


Den kompletten Bericht mit allen Fragen und Antworten finden Sie in der aktuellen Heftausgabe 4/2018 von FONDS professionell erschienen. Angemeldete Mitglieder des FONDS professionell KLUBs können den Artikel auch im E-Magazin lesen.