Zu den Profiteuren des zuletzt deutlich wachsenden Interesses an nachhaltigem Investieren zählt auch die nordrhein-westfälische Ökoworld AG. Wie ihrer Presseaussendung zu den Geschäftszahlen für 2019 zu entnehmen ist, konnte das verwaltete Volumen per Ende 2019 im Zwölf-Monats-Vergleich um rund 35 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro ausgeweitet werden, womit ein neuer historischer Höchstwert erreicht wurde.

Laut Firmengründer Alfred Platow, Vorstandsvorsitzender der Ökoworld, war man dabei auch im hauseigenen Privatkundenvertrieb erfolgreich: Per 31. Dezember 2019 haben sich demnach das Volumen sowie die Stückzahl der abgesetzten Neuverträge im Lebensversicherungsbereich gegenüber 2018 verdoppelt. Die Nachfrage komme sowohl aus der privaten wie der betrieblichen Altersvorsorge. Platow in der Aussendung: "Sehr positiv ist die sehr hohe Resonanz der Menschen auf unsere neue VersiLife Garant, die ethisch-ökologische Lösung einer fondsgebundenen Rentenversicherung mit einer Kapitalgarantie von 50 Prozent bis hin zu 100 Prozent der eingezahlten Beiträge."

In einer Kundeninformation, die Ende März publiziert wurde, bezog die Gesellschaft auch zur aktuellen Corona-Krise Stellung. Das Portfoliomanagement habe die Krise demnach relativ früh antizipiert und die Fonds entsprechend ausgerichtet. Im 1996 aufgelegten globalen Flagschifffonds Ökoworld Ökovision Classic erreichte die Kassenposition teilweise bis zu 40 Prozent. Dank dieses niedrigen Investitionsgrades büßte der Fonds im ersten Quartal nur 12,2 Prozent an Wert ein – der Wertzuwachs des Jahres 2019 lag bei 25,9 Prozent, im Zehn-Jahres-Rückblick liegt der Fonds fast 107 Prozent im Plus. (gf)