2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die so genannten Sustainable Development Goals, als Blaupause für eine nachhaltigere Zukunft für alle. Das fünfte Ziel ist die Gleichstellung der Geschlechter. "Viele öffentliche und private Akteure betrachten die Gleichstellung der Geschlechter mittlerweile als ein grundlegendes Menschenrecht und als Voraussetzung für Frieden, Wohlstand und Nachhaltigkeit", sagt Julie Bech, Co-Managerin des Nordea 1 – Global Gender Diversity Fund. Entsprechend unternehmen sie Schritte, um den beobachtbaren Unterschied zwischen den sozialen Geschlechtern, den so genannten Gender Gap, zu schließen, so Bech. Diese Bewegung habe deutlich an Bedeutung zugenommen, denn Geschlechtervielfalt (Gender Diversity) sei nicht nur ein unterstützenswertes soziales Anliegen, sondern bringe auch echten wirtschaftlichen Mehrwert.

"Es gehört einfach zur guten Unternehmensführung, dafür zu sorgen, dass mehr Frauen berufstätig sind und in der Arbeitswelt leitende Positionen übernehmen. Unternehmen sollten erkennen, dass es sinnvoll ist, den größten Talentpool anzuzapfen – insbesondere angesichts des zunehmenden Gegenwinds durch den demographischen Wandel", erklärt die Fondsmanagerin.

In unserer Fotostrecke oben stellt Bech drei Unternehmen aus dem Anlageuniversum Global Gender Diversity vor, die als Voreiter hinsichtlich Geschlechtervielfalt und -gleichheit gelten. (mb)