Die UBS musste am Dienstag (17.3.) ein globales IT-Problem beheben, das Teile ihres Handelsgeschäfts beeinträchtigt hat. Während der Störung kam ein Teil des Handels zum Erliegen, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Bank habe die Ursache identifiziert und eine Lösung implementiert, sodass sich die Situation weiter verbessern sollte, hieß es von einem der Insider. Ein Sprecher der UBS lehnte eine Stellungnahme ab.

Kurzzeitige Verzögerungen oder Unterbrechungen sind zwar nicht ungewöhnlich. Das IT-Problem der UBS fällt jedoch in eine Phase hoher Marktaktivität. Der Iran-Krieg und dessen Auswirkungen im Nahen Osten sowie Sorgen um den Private-Credit-Markt erhöhen Volatilität und Handelsvolumina.

Handelsunterbrechungen häufen sich
Am Montag (16.3.) ruhte der elektronische Handel an der London Metal Exchange für mehr als zwei Stunden in sämtlichen Kontrakten. Händler konnten in Märkten von Aluminium bis Zink keine Aufträge platzieren.

Im November hatte eine Fehlfunktion in einem Rechenzentrum die von der CME Group betriebenen Märkte für mehrere Stunden lahmgelegt. Betroffen war der Handel mit Aktien, Devisen, Anleihen und Rohstoffen. (mb/Bloomberg)