"Mitarbeitern, deren Tätigkeit durch die derzeitigen Umstände – beispielsweise durch das geringere Transaktionsvolumen, weniger Anfragen im Kundenservice, die temporären Büroschließungen sowie den Wegfall von Reisetätigkeit – nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist, bieten wir eine Kurzarbeitsregelung an", teilt die Handybank N26 mit. Betroffen seien 150 Personen, insgesamt beschäftigt das Unternehmen über 1.500 Mitarbeiter. Aus "Solidarität gegenüber den Mitarbeitern" werde das N26-Executive-Team nun bis Ende des Jahres auf 25 Prozent der Vergütung verzichten, hieß es weiter.

Noch im vergangenen Monat hatte Finanzchef Maximilian Tayenthal im Interview mit Bloomberg gesagt, er hoffe darauf, dass N26 auf Kurzarbeit verzichten könne. Im vergangenen Juli war die Smartphone-Bank beim Einsammeln neuer Investorengelder mit 3,5 Milliarden US-Dollar bewertet worden. Damit gehört die Firma zu den wertvollsten nicht-börsennotierten Fintechs in ganz Europa. (mb)