Die Berliner Smartphonebank N26 arbeitet in Sachen Kryptowährungen mit einem anderen Fintech zusammen – mit Bitpanda. Dies berichtet das Branchenportal "Finanz-Szene.de". Die Krypto-Börse ist ein österreichisches Unternehmen, das im Jahr 2014 an den Start gegangen ist und sich an Endkunden richtet. Diese können über Bitpanda Digitaldevisen, Edelmetalle, Teilaktien und ETFs handeln. 

Das Wiener Start-up verzeichne bereits über drei Millionen Kunden, schreibt "Finanz-Szene.de". Bei der jüngsten Kapitalsammel-Runde im August vergangenen Jahres sei Bitpanda auf rund vier Milliarden Dollar (3,5 Milliarden Euro) taxiert worden. Seit einem halben Jahr stellen die Wiener auch anderen Unternehmen ihre technische Infrastruktur als White-Label-Lösung zur Verfügung. Vor allem dieser Service dürfe Bitpanda für N26 wohl interessant machen, vermutet "Finanz-Szene.de". Das gemeinsame Angebot solle per API-Schnittstelle direkt in die Banking-App von N26 eingebettet werden. 

Beitrag zum Provisionsgeschäft
Für N26 könnte die Integration von Krypto-Währungen ein wichtiger Schritt zu einem profitablen Geschäftsmodell sein, so "Finanz-Szene.de". Bei den Berlinern solle der Krypto-Handel neben der Interchange-Gebühr aus dem Kartengeschäft und der Kontoführungsgebühr der Premium-Kunden künftig spürbar Provisionen in die Kasse spülen.

Wie lange es dauern wird, bis das gemeinsame Angebot von N26 und Bitpanda startet, sei aber noch nicht klar. Die Unternehmen befinden sich "Finanz-Szene.de" zufolge noch in der Entwicklungsphase. Die beiden Fintechs hätten die Informationen des Branchenportals auf Anfrage auch weder bestätigen noch dementieren wollen. (am)