Der slowakische Investor Arca, der vor der Aufsicht mit der Mehrheitsübernahme der Wiener Privatbank gescheitert war, steigt nun mit einem kleinen Anteil ein. Johann Kowar – beziehungsweise seine J.K. Beteiligungs GmbH – haben einen Anteil von 9,9 Prozent an der Wiener Privatbank SE an Arca Investments verkauft. Kowar bleibt weiterhin über Beteiligungsunternehmen mit 12,41 Prozent an der Wiener Privatbank beteiligt. Das geht aus einer Mitteilung der Bank hervor.

Kowar hat bis dato gemeinsam mit Günter Kerbler 61,37 Prozent an der Wiener Privatbank besessen. 2017 gaben beide bekannt, dass sie ihren gesamten Anteil an Arca verkaufen wollen. Allerdings kam Arca vor der Finanzmarktaufsicht FMA nicht weiter. Das Unternehmen schaffte es nicht, fehlende Unterlagen der slowakischen und tschechischen Aufsichtsbehörden vorzulegen. In den beiden Ländern waren das Unternehmen beziehungsweise Führungspersonen in das Visier der Behörden geraten. Dieser Plan der Mehrheitsübernahme ist nun fix vom Tisch, auch das teilt die Bank mit. Der im September 2017 abgeschlossenen Aktienkaufvertrag wurde einvernehmlich beendet, heißt es. (eml)