Die Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) tritt nun in Wien als "meine Stadtbank" beziehungsweise als "neue Stadtbank" auf. Im Kern besteht die Neuerung darin, dass die Filialen um 20 Millionen Euro modernisiert werden. Erstmals gebe es einen optisch einheitlichen Auftritt in der Bundeshauptstadt, heißt es in einer Aussendung. Die Modernisierung betrifft die fünf Regionalzentren und 22 Bezirksbanken, die die RLB in Wien hat. Der Umbau sei unter anderem gemeinsam mit den Kundenberatern entwickelt worden, sagt eine Sprecherin.

Die Anzahl der Filialen bleibe gleich. Die Mitarbeiterzahl verändere sich nicht. Auch an der Dreiteilung der Struktur wird nicht gerüttelt: Es bleibe bei der Aufteilung in Bezirksbanken (tägliche Bankgeschäfte), Regionalzentren (beratungsintensivere Geschäfte wie Wohnbaufinanzierung oder Veranlagung) und Private Banking, das mit einem Standort am Michaelerplatz im ersten Bezirk vertreten ist.

Differenzierung über Service
Die ersten Standorte seien fertig, die restlichen im Umbau, so die Sprecherin gegenüber der Redaktion. Einen Zeitrahmen nannte sie auf Anfrage nicht. Die Filialen sollen Orte der "Begegnung" sein. Man wolle den Wienern ein urbanes Angebot machen, die Kunden sollen sehen, dass es "einen Unterschied macht, ob sie zu uns oder zu irgendeiner Bank kommen", so RLB-NÖ-Wien-Chef Martin Hauer. Man könne sich nicht mehr über den Preis differenzieren, sondern nur noch durch Merkmale wie Servicequalität und die persönliche Betreuung. (eml)