Medien: US-Bank entlässt 2.500 Mitarbeiter
Zuletzt hatten bereits mehrere Unternehmen in den USA ihre Belegschaft reduziert. Dazu gehört nun auch die US-Bank Morgan Stanley, die sich laut Agenturbericht von 2.500 Mitarbeitern trennte – aber nicht von Finanzberatern.
Die US-Bank Morgan Stanley hat rund drei Prozent ihrer Belegschaft, etwa 2.500 Mitarbeiter, in allen Geschäftsbereichen entlassen, wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet. Zuerst hatte das "Wall Street Journal" die Entlassungen gemeldet. Die Streichungen betrafen Investmentbanking und Handel, Vermögensverwaltung und Investmentmanagement. Finanzberater seien nicht betroffen, so "Reuters" weiter. Die Kürzungen seien das Resultat der individuellen Leistungen der Mitarbeiter sowie der allgemeinen Unternehmensstrategie.
Entlassungen bei mehreren US-Unternehmen
Seit Anfang des Jahres kam es in mehreren US-Unternehmen zu massiven Entlassungen, da diese ihre Abläufe angesichts der zunehmenden Nutzung von Tools auf Basis von künstlicher Intelligenz (KI) optimieren. So gab das Zahlungsunternehmen Block Ende Februar bekannt, dass es im Rahmen einer Umstrukturierung zur Integration von KI in seine Geschäftsprozesse über die Hälfte seiner 4.000 Mitarbeiter abgebaut hat, berichtet die Nachrichtenagentur. Morgan Stanley plane aber, die Belegschaft in anderen Bereichen aufzustocken.
Der jüngste Stellenabbau bei Morgan Stanley erfolgt, obwohl das Unternehmen 2025 ein Rekordjahr verzeichnete und auch im vierten Quartal die Gewinnerwartungen übertraf. (fp)















