Die Schweizer Großbank hat für die US-Geschäfte von Credit Suisse Asset Management (CSAM) unlängst einen Verkaufsprozess eingeleitet, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf informierte Kreise. Die Einheit umfasst eine Plattform für Investments in Anleihen, die mit Kreditportfolios besichert sind (CLO). Sie ist eine von zwei großen Geschäftsbereichen, die veräußert werden sollen. 

Voraussichtlich werde die Sparte das Interesse von Private-Equity-Firmen wecken, hieß es von mit den Erwägungen vertrauten Personen. Eine endgültige Entscheidung stehe noch aus. Die Credit Suisse könnte sich auch dafür entscheiden, die Einheit zu behalten, hieß es. Ein Credit-Suisse-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. 

Finanzriesen offenbar interessiert
Weltweit verwaltetet das Asset-Management-Geschäft der Credit Suisse zum Ende des zweiten Quartals Vermögenswerte im Volumen 427 Milliarden Schweizer Franken. In der nächsten Woche will die Bank mit den Zahlen des dritten Quartals auch die Ergebnisse ihrer Überprüfung der Konzernstrategie vorstellen.

Für das Geschäft der Credit Suisse mit verbrieften Produkten interessieren sich Finanzgrößen wie Apollo Global Management und Mizuho Financial Group, wie "Bloomberg News" berichtete. Centerbridge Partners, Pimco und Sixth Street zählen dem Vernehmen nach ebenfalls zu den potenziellen Bietern. (mb/Bloomberg)