Eigene Währungen aufzulegen liegt derzeit voll im Trend. Nun springt auch die Fast-Food-Kette McDonald's auf den Zug auf – und bringt den "MacCoin" heraus. Dies berichten diverse Medien, unter anderem die Tageszeitung "Die Welt". Ab August erhält jeder Big-Mac-Käufer eine solche Sammelmünze zusätzlich zu seinem Burger. Damit kann er dann weltweit in jedem McDonald's wieder ein Big Mac kaufen – oder eine MacCoin-Sammlung starten.

MacDonald’s bingt die eigene Währung anlässlich des 50. Geburtstags des Big Mac heraus. Die Münzen zeigen Motive aus den fünf Dekaden seit 1968. Der MacCoin glänzt zwar wie Gold, besteht aber aus einem anderen Material. Welches es ist, wolle McDonald's noch nicht verraten, berichtet "Die Welt". Klar ist aber, dass das Unternehmen vom 2. August an 6,2 Millionen Stück in über 50 Ländern verteilen wird.

Arbitrage möglich
Der MacCoin ist zwar keine echte Währung, sondern vielmehr ein Gutschein. Aber: Da die Münzen überall auf der Welt gültig sein sollen, lasse sich damit gegebenenfalls trotzdem eine Arbitrage erzielen, schreibt "Die Welt". Mit der Aktion spielt McDonald's auf den Big-Mac-Index an. Dies ist eine Liste, die das britische Wirtschaftsmagazin "Economist" führt. Sie vergleicht die Kaufkraft von Währungen anhand der Preise für einen Big Mac.

Gerechnet in US-Dollar sei laut Index der Big Mac in Ägypten derzeit der günstigste Doppelburger weltweit, schreibt "Die Welt". Dort koste er umgerechnet 1,75 Dollar. In Deutschland kostet ein Big Mac bereits 3,79 Euro, also gut 4,40 Dollar, in der Schweiz umgerechnet 6,54 Dollar. Würden Touristen nun MacCoins aus Ägypten in der Schweiz einlösen, würden im Vergleich zum Ladenpreis 4,80 Dollar sparen, rechnet die Zeitung vor. (am)