Die JDC Group hat im ersten Quartal des laufenden Jahres bei allen wichtigen Kennzahlen zulegen können. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 20,2 Prozent auf 43,2 Millionen Euro, wie der auch in Österreich aktive Finanzdienstleister meldet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte deutlich um rund 32 Prozent auf 3,7 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 35 Prozent auf 2,3 Millionen Euro. Das Konzernergebnis liegt mit 1,8 Millionen Euro sogar um rund 52 Prozent über dem Ergebnis des ersten Quartals 2021. 

Zudem konnte der Finanzdienstleister in Deutschland den Abschluss zweier wichtiger neuer Kooperationen feiern: Zum einen mit der R+V Versicherungsgruppe, für die JDC künftig die eigene Versicherungsplattform als Whitelabel samt Kundenverwaltungssystem iCRM und einer eigenen Endkunden-Smartphone-App stellt. Zum anderen mit der Gothaer, für die JDC die Plattform und die notwendigen Schnittstellen liefert, um Kunden der Gothaer einen Überblick über ihr gesamtes Versicherungsportfolio zu bieten.

Verhaltener Jahresstart erwartet
"Wir sind sehr zufrieden mit dem ersten Quartal 2022", kommentiert Ralph Konrad, Finanzchef der JDC Group die Quartalszahlen. "Eigentlich war nach der Garantiezinssenkung im Lebensversicherungsbereich ein verhaltener Jahresstart zu erwarten, weil viele Vertragsabschlüsse vorgezogen wurden. Dass wir dennoch so deutlich über alle Bereiche – auch den Lebensversicherungsbereich – gewachsen sind, zeigt die immer breitere Akzeptanz unserer Plattform."

"Zu unserer Vermittlerzielgruppe gehörten bisher Makler, Großmakler, Vertriebe und Banken. Die zuletzt gewonnenen Ausschreibungen zeigen, dass wir immer mehr auch zum IT- und Abwicklungspartner von Versicherungsunternehmen werden", ergänzt Vorstandschef Sebastian Grabmaier. "Während unser erfreuliches Wachstum derzeit von der Breite unserer Maklerschaft getragen wird, werden wir schon sehr bald zusätzlich Umsätze unserer neuen Kooperationen mit Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Versicherungsunternehmen einfahren können. An unseren ehrgeizigen Wachstumszielen halten wir darum trotz des derzeit nicht leichter werdenden Marktumfeldes fest und wollen zur größten Versicherungsplattform in Europa aufsteigen!" (jb)