In der Hauptversammlung der S Immo hat mit 61 Prozent die Mehrheit des anwesenden Aktionärskapitals für den Beschluss zum Höchststimmrecht gestimmt. Der Beschluss erreichte aber dennoch nicht die erforderliche 75-Prozent-Kapitalmehrheit. Damit ist eine wesentliche Bedingung des Übernahmeangebots der Immofinanz nicht eingetreten. Die Immofinanz hat daher entschieden, dass das Übernahmeangebot nicht abgeändert wird und damit entfällt. 

Drei Großaktionäre stimmten anscheinend gegen das Angebot
Veröffentlichungen zur Stimmrechtsausübung und die Analyse des Stimmverhaltens zeigen laut Immofinanz, dass drei große Aktionäre, Aggregate Holdings, EVAX Holding und Erste Asset Management mit zusammen rund  28 Prozent Stimmgewicht in der Hauptversammlung, gegen das Übernahmeangebot gestimmt haben.

"Die Abstimmung bot die Möglichkeit, den Weg für die Zusammenführung der beiden Unternehmen zu ebnen und aus S Immo und Immofinanz einen großen österreichischen Player zu formen, der in Europas Top-Liga mitspielt. Aktionäre der S Immo haben leider dagegen entschieden. Damit ist unser Angebot nicht mehr gültig“, sagt Stefan Schönauer, CFO der Immofinanz. (gp)