Per Anfang 2026 übernimmt die VBV-Pensionskasse die Verwaltung aller betrieblichen Pensionsansprüche sowie die Auszahlung der monatlichen Pensionsleistungen der österreichischen IBM Pensionskasse. Für die IBM-Berechtigten besteht kein Handlungsbedarf, sie werden künftig direkt durch die VBV betreut. Darüber informiert die VBV per Aussendung.

Es wird seitens der VBV nur die Verwaltung der Gelder übernommen, die IBM Pensionskasse bleibt – zumindest vorläufig – als Rechtskörper bestehen. Mit dem Wechsel zur VBV-Pensionskasse will IBM sicherstellen, dass die Pensionsansprüche ihrer Berechtigten auch künftig zuverlässig und professionell betreut werden. 

Riese schluckt Zwerg
Österreichs IBM Pensionskasse wies laut Angaben der Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich per Stichtag 31. Dezember 2024 ein VRG-Vermögen (VRG: Veranlagungs- und Risikogemeinschaften) in Höhe von 556 Millionen Euro und Deckungsrückstellungen in Höhe von 459 Millionen Euro auf. Zum Vergleich: Die rund 18 Mal größere VBV-Pensionskasse wies entsprechende Werte von 9.489 Millionen Euro (VRG-Vermögen) und 9.000 Millionen Euro (Deckungsrückstellungen) auf.

Zum Stichtag hatte die IBM Pensionskasse 1.761 Anwartschafts- und Leistungsberechtigte, die VBV hatte Verantwortung für 338.230 Personen.

Marktführerin
"Wir freuen uns sehr über diese neue Zusammenarbeit und das Vertrauen, das IBM uns entgegengebracht hat", sagt Günther Schiendl, CEO der VBV-Pensionskasse. "Wir werden den IBM-Berechtigten künftig unser Top-VBV-Service bieten."

"In den letzten Jahren gewann die VBV den Großteil aller Ausschreibungen und kann als Marktführerin seit vielen Jahren auf höchste Kundenzufriedenheit verweisen", ergänzt Clemens Buchmayer, Bereichsleiter Vertrieb & Kundenservice und Geschäftsführer der VBV Consult Beratung für betriebliche Vorsorge. "Die Zusammenarbeit mit IBM unterstreicht einmal mehr unsere führende Stellung bei der betrieblichen Altersvorsorge."

Konsolidierung
Mit der Übernahme der Verwaltung der Pensionskassengelder von IBM Österreich durch die VBV könnte die Pensionskassen-Konsolidierung in der Alpenrepublik in eine weitere Runde gehen. Neben den fünf überbetrieblichen Pensionskassen (Allianz PK, APK, Bonus, Valida und VBV) gibt es nur mehr drei betriebliche Pensionskassen (Bundespensionskasse, Sozialversicherungspensionskasse und (noch) die IBM Pensionskasse). (aa)