Grawe schließt Anadi-Deal ab
Die einstige Hypo Bank Österreich – in den vergangenen Jahren Anadi-Bank – gehört nun zur Grazer Grawe Gruppe.
Die Grawe Bankengruppe hat von den Behörden – darunter die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) sowie die Europäischen Zentralbank (EZB) – grünes Licht für die Übernahme von 100 Prozent der Anteile an der Austrian Anadi Bank AG erhalten. Am Donnerstag (5.2.) wurde die Transaktion vollzogen, wie die Grawe mitteilt.
"Mit dem Closing wird die Anadi Bank vollwertiges Mitglied der Grawe Bankengruppe, deren Spitzeninstitut die Hypo Bank Burgenland AG bildet", heißt es. An Kontakten und Kontoverbindungen für Kundinnen und Kunden ändere sich nichts; sämtliche Dienstleistungen würden ohne Unterbrechung fortgeführt. In den kommenden Monaten werde Anadi organisatorisch und technisch in die Grawe-Banken-Welt integriert.
Die Anadi Bank, einst "Hypo Bank Österreich (HBA)", ist die ehemalige Österreich-Tochter des zusammengebrochenen Kärntner Hypo-Alpe-Adria-Konzerns. Die HBA war im Rahmen der Konzernabwicklung im Jahr 2013 an die Anadi Financial Holding PTE Ltd. (Singapur) des britisch-indischen Investors Sanjeev Kanoria verkauft worden. Das Institut hatte danach unter anderem mit Kapitalquoten und Chefwechseln zu kämpfen. Bereits 2024 kaufte die Grawe der Anadi das Filial- und KMU-Segment ab, nun folgt der Rest, vor allem Geschäft mit dem Land Kärnten und Corporate Banking. (eml)















