First Private arbeitet für aktive ETFs mit Kölner Fintech zusammen
Die Frankfurter Fondsgesellschaft geht eine Partnerschaft mit dem rheinischen Start-up NaroIQ ein. Die beiden Häuser wollen zusammen börsengehandelte Fonds auf den Markt bringen. Die Plattform soll auch externen Fondspartnern offenstehen.
Die Fondsgesellschaft First Private Investment Management knüpft eine Kooperation mit dem Technologieanbieter NaroIQ. Zusammen wollen die beiden Partner aktive ETFs auflegen, wie die Häuser mitteilten. Zudem sollen zu bestehenden Publikumsfonds ETF-Anteilsklassen aufgelegt werden. Die ersten börsengehandelten Fonds sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Auch externe Fondspartner sollen über First Private ETFs anbieten können.
Die Gesellschaft hatte jüngst angekündigt, das Feld der ETFs betreten zu wollen. Zudem plant das Haus, das Geschäft als Service-Kapitalgesellschaft (KVG) auszubauen. "Unsere Kooperation mit NaroIQ reiht sich ein in den strategischen Ausbau unserer KVG-Services für externe Fondspartner", lässt sich Alexander Preininger, Chef von First Private, in der Mitteilung zitieren. Dank der digitalen Infrastruktur von NaroIQ könne First Private auf Basis der eigenen KVG-Lizenz ETFs auflegen, ohne "auf kostenintensive externe Strukturen ausweichen zu müssen", heißt es in der Mitteilung weiter.
Technische Plattform
NaroIQ stellt eine technische Plattform bereit, welche die Auflage und den laufenden Betrieb von ETFs erleichtern soll. Das Kölner Haus pflegt bereits Partnerschaften mit Frank Thelens Investmentboutique TEQ Capital und war am Start des ersten ETFs der Gesellschaft beteiligt. Zudem mischt das Start-up bei der Auflage des ersten ETFs von Hendrik Lebers Investmentgesellschaft Acatis mit. NaroIQ pflegt weiterhin eine Partnerschaft mit der Servicegesellschaft Hauck & Aufhäuser Fund Services Group. (ert)















