Ein Bloomberg-Bericht zitiert eine anonyme Quelle, der zufolge die britische Hedgefonds-Gesellschaft Pharo Management ihren Kunden mitgeteilt habe, dass sie der saudi-arabischen Zentralbank Saudi Arabian Monetary Authority rund 300 Millionen US-Dollar, die diese erst im Dezember in den Hedgefonds investierte, zurückgegeben hat. Begründet wurde der Schritt demnach mit der Wahrung von Prinzipien und der Rolle, die die saudi-arabische Führung beim Tod des Journalisten in der saudi-arabischen Botschaft im Oktober 2018 in Istanbul spielte. Mehrere Untersuchungen gelangten zum Schluss, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman eine zentrale Rolle gespielt haben soll. Bin Salman bestreitet jede Beteiligung an dem Fall.

Die britische Hedgefonds-Gesellschaft wollte laut dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" keine Stellungnahme zu dem Fall abgeben. (gf)