Ein Gericht in den USA hat einen früheren Banker von Julius Bär wegen Geldwäsche zu zehn Jahren Haft verurteilt. Das meldete die Nachrichtenagentur Reuters. Dem Bericht zufolge ordnete das Gericht am Abend des 29. Oktobers außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 US-Dollar (43.900 Euro) und die Einziehung von weiteren 600.000 Dollar (527.000 Euro) an.

Der Banker hatte sich zuvor schuldig bekannt und sein Vergehen gestanden, so Reuters. Er sei an der Veruntreuung von Milliarden an Dollarn durch den venezolanischen Ölkonzern PDVSA beteiligt gewesen. Ein Sprecher der Schweizer Privatbank wollte das Urteil gegenüber der Nachrichtenagentur nicht kommentieren. Nur so viel: Es handele sich um einen früheren Mitarbeiter und die Anklagepunkte hätten sich auf ihn persönlich bezogen. Dem Institut sei kein Fehlverhalten vorgeworfen worden. (jb)